Unser Ponyhof

Unser Ponyhof ist Teil eines wunderschön gelegenen Bauernhofs mit Blick auf den Zürichsee und die Berge. Die Ponys leben in einer Herde, damit sie wirklich Ponys unter Ponys sein können. Der Stall ist ein Offenstall mit grossem Auslauf, so dass die Ponys ganz nach Belieben reingehen oder lieber im Wetter stehen können. Und natürlich gehen unsere Ponys auch auf die Weiden, die sich direkt an den Auslauf anschliessen.  Dort kann man die bunte Herde dann grasen, spielen, rennen und ihr Ponyleben geniessen sehen.

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Das Wohlbefinden und die Gesundheit unserer Ponys stehen bei uns an erster Stelle. Die Ponys sind das Fundament des Betriebs und ihre Mitarbeit ist unverzichtbar.  Aber gerade Mitarbeit kommt nicht von selbst. Wir müssen mit den Ponys so umgehen, dass sie an der Arbeit mit uns auch ihren Spass haben, ihre Motivation behalten und wissen, dass sie in guten Händen sind. Genau dies versuchen wir, unseren kleinen und grossen Reitkindern zu vermitteln. Insofern unterscheiden wir uns von anderen Reitbetrieben. Bei uns bekommt niemand ein geputztes und gesatteltes Pony, aber jede Unterstützung, um zu lernen, es alleine fertigzumachen.

Ponys und Pferde haben ihre eigene Sprache, aber wir können diese lernen. Das braucht Zeit, Ausdauer und viel Praxis, aber eine Fremdsprache lernt sich nun mal nicht über Nacht. Wir helfen den Reitkindern dabei, die Vokabeln zu erlernen und Zeichen zu erkennen, damit die Kommunikation mit dem Pony möglich wird. Zu diesem Lernprozess gehören neben dem Putzen und Reiten auch Theorie und Bodenarbeit.

Uns ist Ruhe und Geduld mit den Ponys und sich selbst sehr wichtig. Die Reitkinder sollen bei uns Spass haben und das Reiten nicht als weiteres „Schulfach“ ansehen, in dem es in erster Linie um Leistung geht.  Jeder Mensch hat sein eigenes Tempo und wir möchten darauf Rücksicht nehmen.  Genauso sollen die Reitkinder lernen, dass nicht alle Ponys gleich sind, sondern ihre eigene Persönlichkeit haben. Das eine mag es, an den Ohren gekrault zu werden, das andere nicht. Das eine wird schnell nervös, das andere nicht. Das eine ist kitzlig, das andere nicht oder nur manchmal. Das eine läuft gern voraus, das andere viel lieber hinter den anderen her. Mit Zeit, Geduld und Fairness können die Reitkinder ihre Ponys so gut kennen lernen und ihr Vertrauen gewinnen, dass sie eine ganz besondere Beziehung zu diesen wunderbaren Tieren aufbauen können.

Reiten macht Spass! Immer wenn Kinder nach Hause gehen und Spass hatten, haben wir etwas richtig gemacht. Wir versuchen einfach, unseren eigenen Spass am Reiten und den Tieren weiterzugeben.

Wir versuchen auch, möglichst auf die Wünsche und Träume meiner Reitkinder einzugehen. Trotzdem muss man sich immer bewusst sein, dass Reiten lernen etwa so ist, wie ein Instrument lernen. Es braucht viel Durchhaltevermögen und manchen Schweisstropfen bis ein Ergebnis sichtbar wird. Reiten sieht sehr einfach aus und ist doch so komplex. Und man hat nie ausgelernt, deshalb gehe ich auch immer wieder in die Reitstunde und zu Weiterbildungen, genauso wie meine Reitlehrerin auch.

Hilfreich für meine Arbeit ist ein 20 x 40 Meter grosser Reitplatz mit viel Material (Stangen, Hindernisse, Pylonen etc.), damit es in den Stunden nie langweilig wird. Reiten soll alle Sinne ansprechen und deshalb gehe ich mit den Kindern auch schon möglichst bald immer wieder ins Gelände. Nur immer im Viereck wird zur Qual für alle. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, gehen wir im Sommer mit den Pferden baden und im Winter brettern wir über verschneite Wege. Mit meinen Mitarbeitern kann man einfach alles machen und darauf bin ich wirklich stolz.

 

 

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